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05.03.2020: Regenbogenbäume in Australien

Datum: 
05.03.2020

Regenbogenbäume in Australien

 

Der Regenbogenbaum (Eucalyptus deglupta) gehört zu den wenigen Eukalyptusarten, die auch außerhalb Australiens vorkommen. Die Bäume sind sogar nördlich des Äquators zu finden. Auffallend ist, dass die Baumart sehr schnell wächst. Pro Jahr kann es zu einem Wachstum bis zu vier Metern kommen. Insgesamt werden die Bäume zwischen 60 und 80 Meter hoch. Da das Holz sehr schnell wächst, sind die Bäume für die Holzindustrie interessant.

 

Das Besondere an den Regenbogenbäumen ist die Rinde

 

Die Bäume haben ihren Namen von einer ungewöhnlichen Eigenschaft der Rinde. Der Regenbogenbaum bekommt jedes Jahr eine neue Rinde. Durch das schnelle Wachstum reißt diese auf und es kommt die darunterliegende grüne Schicht zum Vorschein. Im Laufe des Jahres verändert sich ihre Farbe und sie wird braun, lila, orange und kastanienfarben.

Quelle:Von Jeff Kubina from Columbia, Maryland - Rainbow Eucalyptus, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1551923

Die Regenbogenbäume in botanischen Gärten entdecken

 

Es ist nicht zwingend eine Reise nach Australien notwendig, um die auffallenden Bäume zu entdecken. Sie wachsen ebenfalls auf Hawaii, Neuseeland, den USA und in vielen anderen Ländern. Mit ausreichend Platz können diese sogar im heimischen Gewächshaus gezogen werden. Die Heimat der Regenbogenbäume ist jedoch Australien.

Grundsätzlich kann man die Regenbogenbäume überall finden, wo es Eukalyptuswälder gibt.

Wer sich nicht in der unberührten Natur aufhalten möchte, findet eine große Auswahl an einheimischen Pflanzenarten in den Botanischen Gärten Australiens. Nachstehend eine kleine Auswahl. Dort findet der Interessent sicherlich auch den einen oder anderen Regenbogenbaum.

  • In Canberra befindet sich der Australian National Botanic Gardens (ANBG). In diesem botanischen Garten sind in erster Linie die Pflanzen Australiens vertreten. Der Park dient nicht nur der Erholung der Einwohner und Besucher von Down Under, sondern auch der Forschung. Die Australian National University in Canberra darf einen gesonderten Geländeabschnitt zu eigenen Forschungszwecken nutzen. Der Garten ist in unterschiedliche Sektionen aufgeteilt. Jeder Sektion ist ein bestimmtes Thema gewidmet. Wer sich für den Regenbogenbaum interessiert, findet bestimmt auf der Eukalyptus-Wiese einige Exemplare.
  • Der Royal Botanic Gardens in Sydney ist einer von drei botanischen Gärten in der australischen Metropole. Besonders erfreulich für den Besuch dieser Attraktion ist der kostenlose Eintritt.
  • Der Brisbane City Botanic Gardens ist rund um die Uhr geöffnet. Wer sich nachts auf die Suche nach Regenbogenbäumen machen möchte, kann die beleuchteten Wege entlanglaufen. Der Garten wurde im Jahr 1855 gegründet und hat eine Fläche von 20 Hektar.
  • Shambhala Gardens liegt in Mullumbimby an der Nordküste von New South Wales. Neben vielen Pflanzen findet der Besucher dort auch ein Labyrinth, eine Amethystfelsenwand und seltene Fossilien. Eine Besonderheit des Gartens ist der Buddha Walk. Ein ungefähr 500 Meter langer Spaziergang führt vorbei an großen Bambusbäumen und vielen Statuen. Außerdem gibt Plätze,wo der Besucher meditieren kann. Im Lotus-Café kann man sich wunderbar vom Walk erholen. Die angebotenen Speisen und Getränke bestehen aus lokalen Bio-Produkten.

 

Regenbogenbäume in Nationalparks entdecken

 

Natürlich findet sich auch in den vielen Nationalparks Australien der eine oder andere Regenbogenbaum. Wegweiser gibt es meist keine, doch wer die Augen offenhält, entdeckt diese Naturschönheiten leicht.

  • Der Kakadu-Nationalpark liegt 171 Kilometer östlich von Darwin im Northern Territory. Der Park zeichnet sich durch eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt aus. Er befindet sich sowohl auf der Weltkulturerbe- als auch auf der Weltnaturerberliste der UNESCO.
  • Der Blue-Mountains-Nationalpark liegt in New South Wales. Das Besondere an dem Park sind die Eukalyptusbäume. In den Blättern befindet sich ein ätherisches Öl, das die Luft eintrübt und den Wald bläulich erscheinen lässt.
  • Der Daintree-Nationalpark liegt in Queensland, ungefähr 100 Kilometer nordwestlich von Cairns. Dieser Park umfasst 0,01 Prozent der australischen Fläche. Dort leben 30 Prozent der Säugetierarten, 20 Prozent aller Vogelgattungen und 65 Prozent der Fledermausarten. Der Besucher findet dort dreizehn verschiedene Regenwaldtypen.
  • Der Lamington-Nationalpark befindet sich im Südosten von Queensland. Der im Juli 1915 gegründete Park steht auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. Der Nationalpark ist 206 Quadratkilometer groß und damit der größte subtropische Urwald Australiens. Neben einer umfangreichen Flora und Fauna gibt es mehr als 500 Wasserfälle zu bestaunen.

 

 

Die Einreise nach Australien

 

Die Einreise nach Australien ist ausschließlich mit einem Visum möglich. Wer aus Deutschland nach Australien einreisen möchte, benötigt ein eVisitor Visum. Das elektronische Visum ist ein Jahr lang gültig. Während dieser Zeit kann der Tourist oder Geschäftsreisende mehrmals nach Australien einreisen. Allerdings jeweils nur für höchstens drei Monate am Stück. Wer länger bleiben möchte, benötigt ein reguläres Visum für Australien. Über Reisebüros oder Fluggesellschaften kann eine ETA-Einreisegenehmigung beantragt werden. Die Bedingungen sind mit dem eVisitor-Visum identisch.

Die Einreise ist nur mit einem Reisepass, einem vorläufigen Reisepass und einem Kinderreisepass möglich. Mit einem Personalausweis oder einem vorläufigen Personalausweis kann man nicht nach Australien fliegen.