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Australien – einmal mit Haien tauchen und andere tierische Abendteuer

Datum: 
13.01.2022

Viele Menschen denken an Menschenfressende Raubtiere, wenn sie das Wort Hai hören, jedoch sterben in Australien mehr Menschen durch Kuhangriffe als durch Haie.

 

Einreisebestimmungen:

Um in Australien einreisen zu dürfen, muss vor Reiseantritt ein Visum bzw. eine ETA beantragt werden. Ebenso muss auf Grund von COVID-19 bis spätestens 72 Stunden vor der Einreise eine „Australia Travel Declaration“ (Australische Reiseerklärung) *LINK* ausgefüllt werden.

Für australische Staatsangehörige und Personen mit Daueraufenthaltstitel, bestehen bereits Reiseerleichterungen. Ab dem 01.12.2021 entfällt das Einreiseverbot für ausländische Reisende mit gültigen temporären Visa. Touristische Besuche sind weiterhin verboten. Grundsätzlich muss jeder Reisende mit einem in Australien anerkannten Impfstoff vollständig geimpft und getestet (PCR-Test der maximal 72 Stunden alt sein darf) sein.

 

Mit Haien tauchen

 


(pixabay.com)

 

Für viele Menschen ist es ein Traum eines der größten Raubtiere der Erde aus der Nähe zu bestaunen, doch da der Hai immer als Menschenfressendes Monster dargestellt wird, trauen sie sich nicht mit diesen wunderschönen Tieren zu Tauchen. In Australiens klaren Gewässern leben rund 180 Hai Arten, von denen nur die wenigsten für den Menschen gefährlich sind. Es ist sogar wahrscheinlicher von einer fallenden Kokosnuss erschlagen zu werden als von Haien nur angegriffen zu werden. Fünf Jahrzehnte lang gab es in den Gewässern Australiens pro Jahr durchschnittlich nur eine tödliche Hai-Attacke.

Wer ein paar Sachen bei so einem Ausflug beachtet und sich an gewisse Regeln mit dem Umgang der Tiere hält, kann das Risiko eines Unfalls fast vollständig ausschließen. Es ist wichtig bei einem Tauchgang mit Haien sich einen erfahrenen und gut ausgebildeten Guide zu holen, der viel über die Tiere und über den Umgang mit ihnen weiß. Das wichtigste bei dem Umgang mit Haien ist sie immer im Blick zu haben, damit man genau sehen kann was er macht und ihn, wenn er zu nah kommt, langsam weglenken oder wegstoßen kann. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, den Hai über einen drüber oder seitlich wegzulenken, da Haie nicht nach hinten schwimmen können, sondern nur nach vorne. Zudem sollten hektische Bewegungen in Gegenwart der Tiere vermieden werden, da der Hai damit gestresst wird.

 

Den Koalas auf der Spur

Für Menschen die es lieber flauschiger haben, sind jedoch besser den Koalas auf der Spur. Sie sind das am weit verbreiteten Symbole Australiens, neben dem Känguru. Dort ist der Koala seit 1937 eine geschützte Art und man geht davon aus, dass heutzutage nur noch 40.000 bis 80.000 Koalas in dem Land leben. Er lebt im Osten und Süden Australiens und ist in den Staaten Queensland, New South Wales, Victoria, Capital Territory und South Australia vorzufinden.


(pixabay.com)

 

Natur Erlebnisse in Down Under

 

Raymond Island

Raymond Island ist eine 12 Quadratkilometer kleine Insel die im Süden Australiens liegt. Die Insel ist mit der kostenlosen Fähre von dem Ort Paynesville gut zu erreichen. Auf der Insel angekommen beginnt dann der 1,2 Kilometer lange Wanderweg „Koala Trail“ und ab hier bekommt man garantiert Koalas zu sehen. Da Koalas am Tag etwa 200 – 400 Gramm Eukalyptusblätter essen und auch aus ihnen Flüssigkeit ziehen, sind sie reihenweise auf den Baumwipfeln der Eukalyptusbäume vorzufinden. Aber man muss trotzdem gut hinschauen, denn ausgewachsene Koalas werden nur 60-85 cm groß und schlafen 18-20 Stunden am Tag.


(pixabay.com)

Der Lake Hiller

Für alle die mal was Außergewöhnliches und Unvorstellbares sehen wollen ist der Lake Hiller genau das Richtige. Der 600 Meter lange Lake Hiller, auch bekannt als Pink Lake liegt auf der Insel Middle Island an der Südwestküste Australiens. Seinen Namen „Pink Lake“ hat er bekommen, da er anders als alle anderen pinken Salzseen dauerhaft pink bleibt, unabhängig von den Wetterbedingungen oder den Lichtverhältnissen. Schwimmen darf man in dem außergewöhnlichem und wunderschönen See jedoch nicht. Nicht weil das Wasser giftig ist, sondern liegt der Lake Hiller mitten im Naturschutzgebiet.