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Das neue elektronische Visum Russland ermöglicht den Zugang zum Kreml und dem Roten Platz

Datum: 
29.01.2021

Das neue elektronische Visum Russland ermöglicht den Zugang zum Kreml und dem Roten Platz

 

 

 

Russland bietet eine große Anzahl von faszinierenden Sehenswürdigkeiten. Diese zu besuchen war zwar in der Vergangenheit möglich, doch Russland machte es den Touristen nicht einfach, es zu lieben. Seit dem 1. Januar hat sich die Situation allerdings geändert. Für Moskau ist jetzt ein elektronisches Visum Russland erhältlich, mit dem jede interessierte Person mit geringen Kosten und nur ein paar Klicks ein Visum bekommt.

Im folgenden Text geht es darum, wie man ein Visum Russland beantragt. Außerdem werden zwei der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Russlands vorgestellt: Der Kreml und der Rote Platz.

 

So beantragt man ein Visum Russland


(www.pixaby.com)

Das elektronische Visum Russland muss über das Internet beantragt werden. Einfach die entsprechende Seite aufrufen und die geforderten Daten für das Visum Russland eintragen. Dabei ist es wichtig, die Daten vom Reisepass sorgfältig zu übertragen. Erfahrungen mit elektronischen Systemen zeigen, dass die Grenzbeamten Reisende, bei denen die Daten nicht exakt übereinstimmen, ablehnen. Das dürfte auch bei einem Visum Russland der Fall sein. Beim Visum Russland ist auch keine Nachbuchung am Flughafen möglich. Nach den aktuellen Bestimmungen muss der Antrag spätestens vier Tage vor der Einreise beantragt werden. Die früheste Beantragung ist 50 Tage vor der Reise.

Für den Antrag müssen weder der Reisepass noch Einladungen oder Hotelbuchungen eingereicht werden.  Das elektronische Visum Russland gilt für eine Reisedauer bis 16 Tage in ganz Russland.

Seit 2017 gibt es zwar schon ein ähnliches elektronisches Visum Russland. Das war aber nur für acht Tage und einigen ausgewählten Regionen gültig.

 

Der Kreml gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Russland

Wer mit einem Visum Russland nach Russland reist, sollte auf jeden Fall die Hauptstadt besuchen. Zunächst klingt das Wort Kreml nur nach der russischen Regierung. Tatsächlich wird der Name Kreml oft als Synonym für die Regierung in Russland gebraucht, bezieht sich aber eigentlich auf einen der wichtigsten Orte Russlands.

Der Kreml war immer schon Schauspielplatz der russischen Regierung und gehört seit 1990 zum Welterbe der UNESCO. Es handelt sich ursprünglich um eine Burg. Die ersten Bauten gehen auf das Mittelalter zurück. Ende des 15. Jahrhunderts wurde daraus eine Zitadelle. Zunächst regierten dort die Großfürsten, bis die Hauptstadt nach St. Petersburg verlegt wurde. Seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts nahmen die Zaren diesen Platz ein, die nach 1918 durch die Sowjetregierung abgelöst wurde. Seit 1992 beherbergt der Kreml die russische Regierung.

Mit dem Visum Russland können sich Reisende die dreieckige Begrenzungsmauer und die 20 Türme ansehen. Diese Mauer stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Gang durch den Kreml ist eine Reise durch die russische Geschichte.

Mit dem Visum Russland ist zum Beispiel die Rüstkammer, das Waffenmuseum und die Diamantenkammer besichtigen. Der Kathedralplatz ist von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und kann kostenlos besichtigt werden. Viele andere Sehenswürdigkeiten sind kostenpflichtig. Einige Tickets können Besucher online kaufen, bei einigen ist das nicht möglich. Außerdem ist donnerstags der Kreml geschlossen.

 

Mit einem Visum Russland über den Roten Platz in Moskau gehen


(www.pixaby.com)

Westlich vom Kreml befindet sich der Rote Platz. Er liegt direkt in der Altstadt. Auch der Rote Platz gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Name hat übrigens nichts mit dem Sozialismus in Russland zu tun. Die eigentliche Bedeutung ist „schöner Platz“. Früher hatten im russischen rot und schön die gleiche Bedeutung.

Der Kern Moskaus ist der Kreml. Ab dem 14. Jahrhundert wurde die Stadt erweitert. Immer mehr Menschen wohnten innerhalb der Kremlmauern und es gab dort viele Märkte. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden die Märkte außerhalb der Kremlmauern abgehalten. Anfangs war der Rote Platz also ein reiner Marktplatz.

Ab 1690 wanderten die Stände mehrere hundert Meter weiter, somit entstand ein freies Gelände, auf dem nach und nach mehrere Gebäude errichtet worden sind. Die Basilius-Kathedrale war bereits 1561 fertiggestellt worden. Hinzu entstanden nun die Kasaner Kathedrale, die Gouvernementverwaltung und weitere sehenswerte Bauten. Der Platz, der bislang unbefestigt war, wurde zuerst mit Holzbrettern ausgelegt. Anfang des 19. Jahrhunderts ersetzte man diese dann durch Kopfsteinpflaster.

Der Rote Platz war und ist auch heute noch der zentrale Platz in Moskau. Selbst als die Hauptstadt nach St. Petersburg verlegt wurde, blieb die Bedeutung des Platzes erhalten. Es werden dort bis heute Militärparaden und Feierlichkeiten zu den Festtagen abgehalten.

 

Hinweise für den Aufenthalt in Russland

 

Innerhalb des Stadtgebiets von Moskau sind die Straßen und U-Bahn-Netze gut ausgebaut.

Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist benötigt eine Gründe Versicherungskarte. Die Behörden erkennen dieses Dokument seit 2009 an. Es ist also nicht mehr notwendig, bei der Einreise eine zusätzliche Haftpflichtversicherung abzuschließen. Allerdings muss auf der Karte vermerkt sein, dass die Abdeckung auch die russische Föderation einschließt.

Außerhalb geschlossener Ortschafen muss mit Licht gefahren werden. Die Promillegrenze beträgt 0,16 Promille, was einem Alkoholverbot gleichkommt.

Obwohl durch die Grüne Versicherungskarte ein guter Schutz besteht, sollten Reisende trotzdem vorsichtig fahren. Die russischen Haftpflichtversicherungen haben eine geringe Deckungssumme.

 

Mit dem e-Visum ist Russland ein Stück näher gekommen

 

Leser, die von einer Reise nach Russland träumen, sind diesem Schritt ein wenig näher gekommen. Wie oben erwähnt gilt ein Visum Russland16 Tage. Das ist nicht viel. Das Land ist groß und hat viel zu bieten. Wer aus seinem Visum Russland die maximale Reiselust erleben möchte, sollte sich gut vorbereiten. Der Kreml und der Rote Platz sind ein Anfang, aber alleine diese beiden Sehenswürdigkeiten könnten einen ganzen Reiseführer füllen.