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Nil-Delta – die Lebensader Ägyptens

Datum: 
15.07.2021

Vom südlichen Oberägypten aus strömt der Nil durch ein bis zu 20 Kilometer breites Tal, verzweigt sich in der sumpfigen Ebene des unterägyptischen Nil-Deltas und mündet ins Mittelmeer. Zu beiden Seiten dieser fließenden Lebensader schließen sich die Ebenen und Gebirge der Libyschen Wüste im Westen und der Arabischen Wüste im Osten an, die dem Niltal eine einzigartige Geschlossenheit verleihen.

 

 


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Einreise nach Ägypten

 

Für die Einreise aus Deutschland nach Ägypten ist, ein negativer Corona-Test der nicht älter ist als 72 Std, erforderlich. Das Corona Testergebnis muss auf englischer oder arabischer Sprache vorliegen und es kann ein QR-Code erforderlich sein. Alternativ kann ein Nachweis eines vollständigen Corona Impfstatus mit einem von der WHO zugelassenen Corona-Impfstoff vorgelegt werden. Der Impfnachweis muss den Regeln des Ausstellungslandes entsprechen und einen QR-Code enthalten. Es wird zwar Angeboten ein Test auch vor Ort vornehmen zu lassen, dies ist wegen langen Wartezeiten und einhergehender Quarantänepflicht bis das Corona Ergebnis vorliegt allerdings nicht zu empfehlen.

An Flughäfen ist mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen zu rechnen. Bei Ankunft muss eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden, in der Angaben über den Krankenversicherungsschutz erfragt werden.

 

Einzigartigkeit des Nil-Deltas

 


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Mit dem jährlichen Ansteigen des Nils wird auf natürliche Weise nur die Fläche in Nil Nähe überflutet und so auf wundersame Weise landwirtschaftlich nutzbar. Kanäle und Dämme erweitern die Anbauflächen noch dazu. Der Josephskanal führt von Mittelägypten bis ins Fayum-Becken und in die Nähe der dort gelegenen Pyramiden. Seine träge Fließgeschwindigkeit macht ihn zu einem sicheren Transportmittel für Anbauprodukte. Die Besonderheit an diesem Phänomen der gesteigerte Wasserzufuhr ist, dass er den ansässigen Landwirtenden zwei Ernten ermöglicht. Die Oase Fayum, der „Garten Ägyptens“, wächst durch systematisches Bewässern.

 

Mythen um die Pyramiden

 

Seit 1979 gehören die Pyramiden von Gizeh und die große Sphinx zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie sind das einzige der sieben Weltwunder aus der Antike, welches heute noch erhalten ist. Die Uralten Steinwerke sind ca. 4500 Jahre. Mittlerweile ist klar, dass die Pyramiden nach den vier Himmelsrichtungen und astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet wurden. Vieles wurde aber auch noch nicht hinreichend erforscht, somit entsteht ein perfekter Nährboden für Mythen und Märchen: Der Schweizer Autor Erich von Däniken vertritt zum Beispiel die Auffassung, dass Außerirdische die Auftraggeber zum Erbau der gigantischen Pyramiden waren. Robert Bauval, belgischer Autor und Dozent, rief die Orion-Theorie ins Leben, die besagt, dass der Lageplan für die Pyramiden in den Sternen wiederzufinden ist. Es gibt alleine im Internet hunderte von unterschiedlichen Theorien. Forschungen über die Entstehung der Pyramiden von Gizeh sind weiterhin in vollem Gange. Sich auf die Spuren dieser Geschichte zu begeben ist etwas ganz Besonderes und Beeindruckendes, letztlich handelt es sich um die spektakulärsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte.

 


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