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Sehenswürdigkeiten und Mythen auf Madagaskar

Datum: 
20.10.2021

"Was ist denn das für ein komischer Zoo? "Stur lächeln und winken... lächeln und winken..." "Hier gehts ja ab wie bei der LoveParade." - "I like to move it - move it..." Oder wie man das auf Malagasy sagen würde, der meist gesprochenen Sprache auf Madagaskar: tiako ny mihetsika! Mit diesen und vielen weiter witzigen Sprüchen haben viele den Inselstaat Madagaskar kennengelernt. Tatsächlich gibt es hier neben tausender weiterer Tierarten, die nur auf Madagaskar vorkommen, viele Lemuren wie im Film die Lemuren "King Julian" und seine „Untertanen“. Es ist nicht verwunderlich das über den Inselstaat so eine beliebte Filmreihe gedreht wurde,  es ist ein sehr spannender Fleck Erde mit einer einzigartigen Entstehungsgeschichte. Das gibt es wirklich kein zweites Mal.

 


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Einreisebestimmungen

 

Grundsätzlich gibt es in Madagaskar eine Einreisesperre für Reisende aus COVID-19-Risikogebieten, dazu zählt leider zurzeit auch Deutschland. Ausgenommen davon sind Diplomaten, Personal internationaler Organisationen wie auch bestimmte Personengruppen. Einreisende sind verpflichtet, unabhängig, ob sie geimpft sind oder nicht, einen negativen PCR-Test vor Abreise vorzuweisen, welcher nicht älter als 72 Stunden sein darf. Für zusätzliche Sicherheit muss bei Ankunft am Flughafen in Madagaskar ein weiterer Test (Antigen-Schnelltest) durchgeführt werden. Um jedoch den Urlaub oder den Arbeitstrip zu starten, müssen sich die Reisenden einer Hotelquarantäne unterziehen, aus welcher sie sich nach 5 Tagen frei testen können.

 

Sehenswürdigkeiten und Mythen auf Madagaskar

 

Bisweilen wird Madagaskar auch der 8. Kontinent genannt, weil durch eine lange isolierte Entwicklung eine sehr eigenständige Natur entstanden ist. Geologisch gesehen zählt es zu den ältesten Inseln der Weltgeschichte. Neben den Regenwäldern und den sehenswerten Naturparks gibt es aber natürlich auch viele schöne Städte.

In der Nähe der geschäftigen Hauptstadt Antananarivo liegt Ambohimanga, ein Königshügel mit Palästen und Grabstätten, sowie die „Baobab-Allee“, eine von gewaltigen jahrhundertealten Affenbrotbäumen gesäumte unbefestigte Straße

Madagaskar ist mit einer Fläche von fast 600.000 Quadratkilometern der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat der Welt und hat dadurch auch eine hohe Bewohnerzahl von ca. 27 Millionen Menschen. Die Insel liegt östlich von Mosambik im Indischen Ozean. Das Klima ist unterschiedlich, je nachdem ob man an der Ost- oder Westküste ist, doch die Durchschnittstemperatur liegt bei 25 °C, dennoch kann es in manchen Gebieten bis zu 0 °C kalt werden. Die wärmsten Monate sind zwischen November und April, jedoch sind diese auch die regenreichsten.


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Eine Sehenswürdigkeit, die es in Madagaskar gibt, sind die riesigen Baobabs Bäume, die eine Höhe von 19 Metern und einen Durchmesser von 10 Metern erreichen. Sie werden bis zu 800 Jahre alt. Das Besondere an den Bäumen ist, dass sie mit einer Rindendicke von fünf bis zehn Zentimetern haben und eine sehr fein schmeckende und sehr gesunde Frucht. Hierzulande gibt die Frucht in Pulver-Form oder als eine Konfitüre. Besonders spektakulär sind die Affenbrotbäume an der Westküste Madagaskars bei Morondava. Aufgrund seines Aussehens ranken sich mehrere Legenden um den Affenbrotbaum. Nach einer in Afrika weit verbreiteten Vorstellung riss der Teufel den Baum aus und steckte ihn anschließend mit den Zweigen zuerst in den Boden, sodass die Wurzeln nun in die Luft ragen.

Sehenswert ist zudem der Tsingy de Bemaraha Nationalpark, er liegt im Westen von Madagaskar. In dem Nationalpark sind Tiere, Pflanzen und eine einzigartige Karstlandschaft zu besichtigen. Der Park erstreckt sich über 720 km² und wurde 1990 in die Weltnaturerbeliste der UNESCO aufgenommen.

 

Buckelwale – das Taucherlebnis

 

Wer Lust auf weiße Strände und glasklares Wasser hat, sollte die Piraten-Insel Nosy Boraha and der Nordküste Madagaskars besuchen. Mit ihren wunderschönen und einzigartigen Korallenriffen, ist dies ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Eines der besonderen Spektakel ist jedoch, einem Buckelwal über den Weg zu schwimmen. Das ist tatsächlich im Zeitraum Juli bis September möglich, da die Buckelwale auf ihrem Weg zu wärmeren Gewässern, um ihre Kälber auf die Welt zu bringen, den Kanal zwischen Madagaskar Nosy Boraha durchqueren. Mit ein bisschen Glück können die Ozeanriesen natürlich mit einem Sicherheitsabstand aus nächster Nähe beobachtet werden.


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Noch muss diese spektakuläre Insel auf der Reiseliste bleiben, aber für alle, die einmal eine Reise der besonderen Art machen möchten oder sich rühmen alle Kontinente der Erde bereits zu kennen, ist die Erkundung von Madagaskar auf jeden Fall ein must-do, oder auf malagasy: tsy maintsy atao.